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Live aus Jerusalem: Muslime strömen zum Freitagsgebet und protestieren gegen Auflagen am Tempelberg

Seit Tagen kommt es in Jerusalem rund um den Tempelberg zu Protesten und Zusammenstößen zwischen Muslimen und Polizisten. Nachdem es dort am Löwentor vor einer Woche zu einem tödlichen Angriff auf israelische Polizisten gekommen war, herrschen strikte Sicherheitsvorkehrungen rund um die Gebetsstätte. Bis Sonntag war das Beten für Muslime in der Al Aksa Moschee sogar erstmals seit 1969 komplett verboten.
Live aus Jerusalem: Muslime strömen zum Freitagsgebet und protestieren gegen Auflagen am Tempelberg

Die israelische Polizei hat nun auch den Zugang für Muslime zum Tempelberg stark eingeschränkt. Neben den jüngst installierten Kameras und Metalldetektoren dürfen nur noch Muslime, die älter als 50 Jahre sind, zum Tempelberg hindurch. Die Polizei hat außerdem eine Reihe von Kontrollpunkten errichtet. Rund 3.000 Offiziere sind in der Altstadt im Einsatz. Es kommt auch heute erneut zu schweren Zusammenstößen am Rande der Altstadt. Etwa 800 Muslime haben sich am Löwentor vor dem Tempelberg zum Gebet versammelt. Dutzende wurden in den vergangenen Tagen verletzt. Muslimische religiöse Führer in den palästinensischen Gebieten behaupten, dass die Metalldetektoren Teil eines israelischen Versuches sind, die Kontrolle über den Tempelberg zu übernehmen.

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