Kurzclips

Tausende protestieren in München gegen Hasskriminalität und Rassismus

Tausende von Demonstranten versammelten sich am Freitag auf dem Münchner Max-Joseph-Platz, um gegen Hassverbrechen und rassistisch motivierte Gewalt zu protestieren. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder schloss sich der Kundgebung an, auf der die AfD verurteilt wurde.
Tausende protestieren in München gegen Hasskriminalität und Rassismus

"Wir leben in einer Zeit, meine Damen und Herren, in der AfD-Anhänger laut einer ZDF-Dokumentation nicht in der Lage waren, den Unterschied zwischen Texten aus 'Mein Kampf' und auf der anderen Seite den Schriften von Herrn Höcke zu erkennen. Und wissen Sie, warum sie keinen Unterschied feststellen konnten? Weil es keinen Unterschied gibt, meine Damen und Herren, das ist die Wahrheit", sagte Söder vor rund 7.500 Teilnehmer der Kundgebung.

Mitglieder antifaschistischer Gruppen, die an der Kundgebung teilnahmen, versuchten mit Sprechchören, Söders Rede zu stören, um gegen seine CSU zu protestieren.

"Jeder in Bayern, egal welche Hautfarbe, egal welche Religion, egal welches Geschlecht oder welche Lebensorientierung, muss den Schutz von Freiheit und Demokratie in gleicher Weise garantiert bekommen. Wir machen keinen Unterschied. Wir tolerieren keinen Angriff. Wir tolerieren keinen Extremismus. Wir verurteilen Rassismus und Antisemitismus. Bayern ist ein freier Staat und muss dies auch bleiben", fügte Söder hinzu.

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) war ebenso gekommen wie die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Charlotte Knobloch. Reiter rief dazu auf, sich "allen Hetzern, allen Spaltern, allen Rassisten" entgegenzustellen. Knobloch nannte AfD-Vertreter "die Stichwortgeber für die Terroristen" unter anderem von Hanau.

Mehr zum Thema – Schäuble: "Regierung hat Rechtsextremismus zu lange toleriert"

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team