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Lyon: Buh-Konzert für Polizisten, nach Schlagstock- und Tränengaseinsatz gegen Rentenreform-Gegner

Fast 16.000 Menschen zogen gestern erneut in Lyon gegen die Rentenpläne des französischen Präsidenten auf die Straße und stießen zum Teil wieder heftig mit der Polizei zusammen. Während Polizisten in die Demonstranten stürmten, Schlagstöcke einsetzten und in die Mengen Tränengas abfeuerten, warfen Demonstranten allerlei Gegenstände auf die Beamten.
Lyon: Buh-Konzert für Polizisten, nach Schlagstock- und Tränengaseinsatz gegen Rentenreform-Gegner

Die Empörung der Demonstranten wuchs mit jeder neuen Aktion der Polizei, sodass sie sich aufreihten und den Polizisten mit Buhrufen entgegentraten, worauf diese sich dann vorerst zurückzog. 

An dem Protest beteiligten sich Mitglieder verschiedener Branchen, darunter Eisenbahner, Lehrer, Anwälte, Arbeiter der Chemie- und Energieindustrie. Auch Gruppen von Gelbwesten schlossen sich der Kundgebung an. 

Für die nächste Woche wurden bereits drei neue Protesttage angekündigt, wobei die Gewerkschaft CGT entschlossen ist, ihre Aktionen bis zur vollständigen Rücknahme der geplanten Rentenreform fortzusetzen. Der landesweite Streik, der Anfang Dezember begann, ist einer der größten Streiks seit Jahren und betrifft auch den Schienen-, Straßen- und Luftverkehr.

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