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Idlib: Russland und Syrien schaffen Fluchtkorridore für Zivilisten aus Dschihadisten-Gebieten

In Zusammenarbeit mit russischen Truppen hat Syrien drei humanitäre Hilfskorridore geschaffen, die Zivilisten die Flucht aus Gebieten, die von al-Qaida-nahen Kämpfern kontrolliert werden, ermöglichen. Die Korridore befinden sich in Idlib und Aleppo. Zahlreiche Zivilisten nutzten die Chance, um sich in Gebiete der syrischen Armee zu retten.
Idlib: Russland und Syrien schaffen Fluchtkorridore für Zivilisten aus Dschihadisten-Gebieten

Die humanitären Korridore wurden gestern geöffnet. Wie die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtet, wurden die Korridore im Gebiet Abu al-Duhour südöstlich von Idlib, in der Stadt al-Habit im südlichen Idlib und im Gebiet al-Hader im Süden von Aleppo eingerichtet.

Die Aufnahmen zeigen Dutzende Zivilisten, die den al-Habit-Korridor nutzen und sich aus den Dschihadisten-Gebieten retten. Jene, die ursprünglich aus anderen Gebieten stammen, wurden mit Bussen in ihre Heimatgebiete gebracht. Außerdem bekamen sie humanitäre Versorgung gestellt. 

Seit Sonntag gilt für Idlib – in dem sich noch immer al-Qaida-nahe Kampftruppen aufhalten, vor allem Kämpfer der als "extremistisch-islamistisch" geltenden Haiʾat Tahrir asch-Scham – eine Waffenruhe. Laut ersten Medienberichten am Donnerstag hatte die Türkei, die seit Beginn des Krieges auf Seiten der Regierungsgegner ihrer bewaffneten Feinde steht, einen Waffenstillstand gefordert und bemängelt, dass die Militäreinsätze russischer, syrischer und iranischer Militärs Zivilisten bedrohen. 

Am Freitag wurde dann bekannt, dass ein solcher am Sonntag in Kraft treten soll, während Russland die regierungsfeindlichen Kämpfer in den Gebieten dazu aufrief, den Zivilisten, die fliehen wollen, freie Passage zu gewähren. 

Wie die Syrisch-Arabische Armee noch am Tag der Waffenruhe verkündete, erfolgten aus Dschihadisten-Gebieten erneut Angriffe, die auf Wohnhäuser und Positionen der Armee zielten. Mindestens zwei Zivilisten wurden angeblich getötet.

Im Gouvernement Idlib, das an die Türkei grenzt, können sich noch immer islamistische Kampftruppen aufhalten. Alle Versuche, die bislang unternommen wurden, in dem Gebiet die Waffen schweigen zu lassen, scheiterten. Wie Russland und Syrien betonen, ist dies immer wieder der Fall, da Anti-Regierungs-Gegner ihre Angriffe fortsetzten. 

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