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Pink Floyd's Roger Waters: "Beweise gegen Julian Assange ein komplettes Scheinkonstrukt"

In einem Gespräch mit RT International über Skype am Mittwoch kritisierte Pink Floyd-Mitbegründer Roger Waters die schwedischen Staatsanwälte, die eine Untersuchung wegen Vergewaltigung gegen WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange einleiteten. Waters erklärte, dass die US-Regierung Druck auf die schwedische Regierung ausgeübt habe, und sagte, dass Beweise gegen Assange ein "komplettes Scheinkonstrukt" seien.
Pink Floyd's Roger Waters: "Beweise gegen Julian Assange ein komplettes Scheinkonstrukt"Quelle: Sputnik

Der britische Musiker fuhr fort, dass Recht und Gesetz "auf Geheiß des wachsenden Monoimperiums der Vereinigten Staaten von Amerika aus dem Fenster geworfen wird".

Waters verurteilte die Haftbedingungen von Assange, der "23 von 24 Stunden am Tag in Belmarsh eingebuchtet ist und langsam vom Staat ermordet wird, weil er unbequeme Wahrheiten über Kriegsverbrechen erzählte, die von den Vereinigten Staaten von Amerika begangen wurden. Es ist rein politisch, das ist ein politischer Gefangener, darüber gibt es keine Zweifel, kein Wenn und Aber."

Assange hat wiederholt die Anschuldigungen aus dem Jahr 2010 gegen ihn bestritten und in Folge sieben Jahre in der ecuadorianischen Botschaft in London im Asyl verbracht, um einer Auslieferung an Schweden zu entgehen. Er befürchtete, später in die Vereinigten Staaten ausgeliefert zu werden, wo er mit Verschwörungs- und Spionageanklagen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von geheimen militärischen und diplomatischen Dokumenten im Jahr 2010 konfrontiert wird.

Die britische Polizei verhaftete den Mitbegründer von WikiLeaks in der ecuadorianischen Botschaft im April und wurde daraufhin wegen Verletzung seiner Kautionsbedingungen zu 50 Wochen Gefängnis verurteilt.

Assange steht immer noch vor der Auslieferung an die Vereinigten Staaten. Die Anhörung wird im Februar vor dem Belmarsh Court stattfinden.

Am Dienstag gaben Staatsanwälte in Schweden bekannt, dass sie die Untersuchung von Vergewaltigungsvorwürfen gegen Assange eingestellt haben.

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