Kurzclips

NATO ist "unverzichtbar" - Stoltenberg reagiert auf Kritik

Der Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg, reagierte an einer Pressekonferenz am Mittwoch in Brüssel auf die Kritik am Bündnis. Stoltenberg behauptete, dass sich die Rolle der NATO im nordatlantischen Sicherheitssystem nach kritischen Bemerkungen und mangelnder Einigkeit der Verbündeten nicht verändert habe.
NATO ist "unverzichtbar" - Stoltenberg reagiert auf Kritik

"Wir sind uns alle einig, dass die NATO für unsere Sicherheit unverzichtbar bleibt und dass wir trotz unserer Unterschiede stärker sind, wenn wir gemeinsam in die Zukunft schauen", sagte er vor Journalisten.

Bei der Ankündigung der Einführung des Weltraums als "neues Einsatzgebiet" sowie der Luft-, Land-, See- und Cyberinfrastruktur betonte der Generalsekretär den defensiven Charakter des Schrittes.

"Die NATO hat nicht die Absicht, Waffen in den Weltraum zu bringen, wir sind ein Verteidigungsbündnis und unser Ansatz wird in vollem Umfang im Einklang mit dem Völkerrecht bleiben", sagte er.

Bundesaußenminister Maas ist bei den NATO-Partnern mit seiner Reforminitiative auf positive Resonanz gestoßen. Die Vorschläge seien von vielen Ländern unterstützt worden, sagte NATO-Generalsekretär Stoltenberg nach einer Sitzung auf dem Außenministertreffen des Bündnisses in Brüssel.

Maas hatte angeregt, eine Expertenkommission einzusetzen, die Vorschläge zur Stärkung der politischen Zusammenarbeit in der NATO machen soll. Frankreichs Präsident Macron hatte die NATO kürzlich als „hirntot“ bezeichnet.

Mehr zum Thema – Kritik- und faktenfrei: Wie ARD und Heiko Maas gemeinsam die Meinungsbildung manipulieren

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team