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Lawrow in Genf: "Stationierung von US-Truppen um Syriens Ölfelder ist illegal"

Die Aktionen der Vereinigten Staaten in Syrien verstoßen gegen das Völkerrecht, da ihre Präsenz im Land "illegal" sei, so Russlands Außenminister Sergej Lawrow auf einer Pressekonferenz nach den Gesprächen im Astana-Format am Dienstag in Genf. Auch der iranische sowie der türkische Außenminister, die beide an der Pressekonferenz teilnahmen, betonten, dass Syriens territoriale Integrität wiederhergestellt werden und Syrien wieder volle Souveränität erlangen muss.
Lawrow in Genf: "Stationierung von US-Truppen um Syriens Ölfelder ist illegal"

Während Lawrow betonte, dass US-Truppen, die die syrischen Ölfelder besetzen, ganz klar völkerrechtswidrig seien, da die "Ausbeutung der natürlichen Ressourcen eines souveränen Staates ohne dessen Zustimmung" illegal sei.

Auch der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif hielt fest:

Es ist wichtig, dass wir alle auf die territoriale Integrität Syriens bestehen. Wir sind der Ansicht, dass das Gebiet Syriens von der Regierung und den Militärs und Streitkräften Syriens kontrolliert werden sollte, und sie sollten für die Gewährleistung der Sicherheit Syriens und der Nachbarländer Syriens verantwortlich sein. 

Auch der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu pflichtete dem bei:

Ich denke, dass alle Gebiete an Syrien übergeben werden sollten. Dies ist das Gebiet Syriens, und wir sind sehr engagiert, sehr engagiert für die territoriale Integrität des Landes.

Neben den Gesprächen im Astana-Format führten die Minister Gespräche mit dem UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Geir Pedersen, im Vorfeld der ersten Sitzung des syrischen Verfassungsausschusses, die heute stattfinden wird.

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