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Iranischer Außenminister: "Nichts Neues – Großbritannien erfüllt die Aufträge der US-Regierung"

Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif warf dem Vereinigten Königreich vor, die Bitten der Trump-Administration zu erfüllen, während er am Montag auf einer Pressekonferenz in der nicaraguanischen Hauptstadt Managua sprach.
Iranischer Außenminister: "Nichts Neues – Großbritannien erfüllt die Aufträge der US-Regierung"

"Es war von Anfang an klar, dass das Vereinigte Königreich die Bitten der Trump-Regierung erledigt. Es ist nicht das erste Mal, dass das Vereinigte Königreich anfängt, für die Regierung der Vereinigten Staaten zu handeln", sagte Sarif, der sich mit der Aussage auf die Beschlagnahme der Grace 1 durch das Vereinigte Königreich bei Gibraltar bezog.

Zu der Beschlagnahme des Schiffes sagte er, dass es gar kein iranisches Schiff gewesen sei, sondern ein Schiff, das iranisches Öl transportierte.  


Er betonte: "Die EU wendet ihre Regeln grundsätzlich nicht auf Dritte an, und das Vereinigte Königreich auf seinem Weg aus der EU wird immer heiliger als der Papst, wenn es Dinge tut, die die EU selbst nicht tun würde."

Am 19. Juli gab der Iran bekannt, dass er den unter britischer Flagge fahrenden Tanker Stena Impero bei seiner Einfahrt in die Straße von Hormus beschlagnahmt hat. Das Vereinigte Königreich hatte am 4. Juli ein Schiff in der Nähe von Gibraltar beschlagnahmt, das im Verdacht stand, iranisches Öl an Syrien auszuliefern. Das Unternehmen, das Großbritannien als Abnehmer angab, steht auf der Liste der EU-Sanktionen. Jedoch werden diese nicht Dritten auferlegt, sondern betreffen den eigenen Handel mit Sanktionierten.

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