Deutschland: Tausende in Kassel gegen 120 aus der rechten Szene

Die Gruppe aus der rechten Szene protestierte nach Angaben lokaler Medien gegen mediale Vorurteile gegenüber Rechten. Sie werfen den Medien vor, den Mord am Lokalpolitiker Walter Lübcke im vergangenen Monat instrumentalisiert zu haben. Ein angeblicher Neonazi-Extremist gestand die Ermordung des CDU-Politikers, wollte jedoch später sein Geständnis über seinen Anwalt zurückziehen.
Die Teilnehmer der Gegendemonstration hielten Fotos von Lübcke hoch und zeigten Banner, die zur Einheit aufriefen und den Rassismus anprangerten, während die Anhänger von "Die Rechte" mit nationalistischen Fahnen durch die Straßen von Kassel zogen.
Die Kundgebungen fanden am 75sten Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler statt, bei dem eine Gruppe deutscher Offiziere unter der Führung von Oberst Claus von Stauffenberg versucht hatte, den Nazi-Diktator zu ermorden.
Auch in Halle (Saale) fand am Samstag eine Kundgebung von rund 120 Personen aus der rechten Szene statt, der sich bis zu 10.000 linke Gegendemonstranten entgegenstellten.
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