Kurzclips

Bewohner von Donezk kommentieren vereinfachtes Verfahren zur Erlangung russischer Reisepässe

Menschen aus Donezk äußerten sich am Mittwoch bei einer Straßenumfrage zum jüngsten Erlass des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der die Ausstellung russischer Pässe für die Einwohner des Donbass vereinfacht.
Bewohner von Donezk kommentieren vereinfachtes Verfahren zur Erlangung russischer Reisepässe

Das Dekret "über die Definition von Kategorien von Personen, die berechtigt sind, die Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation in vereinfachter Form zu humanitären Zwecken zu beantragen" wurde von Putin am selben Tag unterzeichnet.

Der in Donezk lebende Wladislaw sagte, dies sei "ein zweifellos positiver Schritt" und fügte hinzu, dass viele Menschen ihre ukrainische Staatsbürgerschaft "nicht in vollem Umfang" nutzen können, da sie nicht in andere Regionen des Landes reisen dürfen.

Mehr zum ThemaWladimir Putin erleichtert Vergabe russischer Staatsbürgerschaft an Einwohner des Donbass

Nach Angaben einer weiteren Bewohnerin, Anna, wird das unterzeichnete Dekret den Bewohnern von Donezk und Lugansk "Sicherheit und Stabilität" geben.

Der scheidende Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, und das neu gewählte Staatsoberhaupt, Wladimir Selenskij, verurteilten den Schritt. Poroschenko nannte das Dokument "Russlands beispiellose Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines unabhängigen Staates."

"Leider bringt uns dieses Dekret nicht näher an die Lösung der Hauptaufgabe – den Waffenstillstand", heißt es in der Erklärung der Mitarbeiter von Selenskij.

Wie der russische Staatschef sagte, ist das Präsidialdekret "eine rein humanitäre Angelegenheit", und Moskau hat "nicht den Wunsch, den neuen ukrainischen Behörden Probleme zu bereiten".

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion bei YouTube einschalten:

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.