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Assange-Verhaftung: Roger Waters von Pink Floyd "schämt sich, Engländer zu sein"

Der Pink-Floyd-Musiker Roger Waters sagte, er schäme sich dafür, ein Engländer zu sein", nachdem Assange letzte Woche von der britischen Polizei verhaftet wurde. Er machte die Bemerkung in einem Interview mit RT UK in New York City am Mittwoch.
Assange-Verhaftung: Roger Waters von Pink Floyd "schämt sich, Engländer zu sein"Quelle: Sputnik

"Die Vorstellung, dass das Vereinigte Königreich zu einem so willigen Komplizen und Satelliten des amerikanischen Imperiums geworden ist, dass es so etwas unter Verstoß gegen alle Gesetze, gegen moralische, ethische und rechtliche Einschränkungen tun würde, ist absolut erstaunlich und abstoßend", sagte er.

Assange wurde am 11. April von der britischen Polizei verhaftet, nachdem Ecuador seinen Asylstatus offiziell widerrufen hatte und es der britischen Polizei ermöglichte, ihn aus der Botschaft heraus in Haft zu nehmen.

Ein britisches Gericht befand Assange der Verletzung von Kautionsauflagen für schuldig und ordnete an, ihn bis zu seiner Auslieferungsverhandlung im nächsten Monat in Haft zu nehmen.

Als er über den Umgang der britischen Premierministerin Theresa May mit dem Brexit sprach, sagte Waters, dass sie "jenseits jeglicher Erlösung oder Hilfe jeglicher Art" sei.

"Sie ist nur ein Tory. Sie ist ein in der Wolle gefärbter Post-Thatcher-Tory. Ich habe überhaupt keinen Respekt vor ihr. Sie amtete während der größte Katastrophe, wahrscheinlich die größte in der Geschichte dieser Inseln", fügte er hinzu.

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