NATO-Chef Stoltenberg rechnet mit einem Anstieg der Verteidigungsausgaben um 100 Milliarden

"Seit 2016 haben die Mitgliedsländer tatsächlich zusätzliche 41 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Und wir erwarten, dass diese Zahl bis Ende nächsten Jahres auf 100 Milliarden US-Dollar steigen wird", sagte Stoltenberg.
Über den chinesischen Technologiekonzern Huawei sagte er: "Einige NATO-Verbündete haben ihre Besorgnis über Huawei und dessen Rolle bei der Bereitstellung von 5G-Infrastruktur zum Ausdruck gebracht", und deshalb untersucht die NATO "die Sicherheitsaspekte im Zusammenhang mit dieser Art von Infrastruktur".
Anschließend bekräftigte er seine Unterstützung für die starke Bindung Großbritanniens an die NATO mit den Worten: "Brexit wird die Beziehung des Vereinigten Königreichs zur NATO nicht verändern."
Währenddessen streiten sich Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Bundesfinanzminister Olaf Scholz über den Wehretat. Denn tatsächlich belegen die jetzt von der NATO veröffentlichten Zahlen, dass Deutschland dem 2014 beim Gipfel in Wales mitformulierten Ziel hinterherhinkt, zwei Prozent des eigenen Bruttoinlandsproduktes für Verteidigung auszugeben.
Doch jetzt steckt von der Leyen erst einmal im Haushaltsstreit mit Scholz fest. Die Bundesverteidigungsministerin hatte für das Jahr 2020 47,2 Milliarden Euro angemeldet. Scholz will ihr, nach einer gegenwärtig kursierenden Zahl, nur 44,7 Milliarden Euro zugestehen.
Mehr zum Thema – Tritt Trump jetzt aus? Berlin kommt NATO-Ziel bei Verteidigungsausgaben nicht näher
Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion einschalten
Liebe Leser und Kommentatoren,
wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.
Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.
Ihr RT DE-Team