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Kolumbien/Venezuela: Lastwagen mit "humanitärer Hilfe" geht auf Grenzbrücke in Flammen auf

Am Samstag näherten sich zwischen Ureña und Cúcuta Lastwagen mit angeblicher humanitärer Hilfe der venezolanischen Grenze zu Kolumbien. Während Einheimische versuchten, die Lieferung durch die Grenze zu zwingen, wurden sie von der venezolanischen Nationalgarde abgewiesen. Mindestens einer der Lastwagen wurde in Brand gesteckt.
Kolumbien/Venezuela: Lastwagen mit "humanitärer Hilfe" geht auf Grenzbrücke in Flammen auf

An der Grenze zur kolumbianischen Stadt Cúcuta kam es zu Auseinandersetzungen zwischen venezolanischen Sicherheitskräften und Demonstranten, die in Ureña gegen die Schließung der Grenze zum Nachbarland Kolumbien protestierten.

Die Aufnahmen zeigen einen der Lastwagen, der auf der Francisco-de-Paula-Santander-Brücke unter dem Beifall der Anwesenden vorfährt. Beim Versuch, sich vorwärts zu bewegen, werden die Lastwagen angehalten und einer der Lastwagen geht in Flammen auf.

Die Lage im Grenzgebiet ist weiterhin sehr angespannt. Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat die Grenzübergänge schließen lassen und erklärt, dass es sich bei der Hilfe um eine Verschwörung der USA zur Verschleierung einer Intervention in Venezuela handelt. Er will damit verhindern, dass Anhänger des selbst ernannten Übergangspräsidenten Juan Gaidó an diesem Wochenende mehrere Tonnen Hilfsgüter von einem Lager in der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta nach Venezuela bringen. Aus seiner Sicht ist die Aktion ein Vorwand für eine militärische Intervention und einen Umsturz. Maduro verweist auf humanitäre Hilfe, die beispielsweise aus befreundeten Staaten wie Russland komme.

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