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Venezuela verbarrikadiert Brücke, über die "humanitäre Hilfe" ankommen sollte

Venezolanische Nationalgardisten verbarrikadierten eine Grenzbrücke nach Kolumbien, nachdem bekannt geworden war, dass die Opposition an dieser Stelle die derzeit in der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta befindliche "humanitäre Hilfe" der USA in Empfang nehmen will.
Venezuela verbarrikadiert Brücke, über die "humanitäre Hilfe" ankommen sollte

Ein Tanklastwagen und zwei Schiffscontainer liegen quer auf den sieben Fahrspuren der Tienditas-Brücke und blockieren somit den Grenzübergang zwischen Kolumbien und Venezuela vollständig.

Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident Juan Guaidó hat das Militär aufgerufen, internationale Hilfslieferungen ins Land zu lassen. Guaidó kritisierte die Blockade der Brücke an der Grenze zu Kolumbien am Mittwoch scharf. Er bezeichnete die Aktion als "absurde Reaktion eines Regimes, das sich nicht für die Bürger interessiert" und nannte den Fall einen "Test für das Militär", das vor der Möglichkeit steht, Maduros Befehle zur Blockade zu befolgen oder aber die Lieferungen durchzulassen. Die Streitkräfte, die hinter Staatschef Nicolás Maduro stehen, befinden sich in einem Dilemma, sagte Guaidó.

Maduro hat geschworen, die Einfuhr dieser Hilfslieferungen in das Land weiterhin zu blockieren und gab den Sanktionen gegen seine Regierung die Schuld an der Notlage. "Wir werden weiterhin garantieren, dass unser Volk Zugang zu Bildung, Lebensmitteln und Arbeit hat. Alles andere ist eine billige Show, um eine Intervention zu rechtfertigen", sagte er am Mittwoch zu RT. "Venezuela ist kein Land von Bettlern."

In Venezuela herrscht als Folge der Sanktionen gegen das Land und wegen einer wirtschaftlichen Krise ein extremer Mangel an Nahrungsmitteln und Medikamenten.

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