Lawrow zu Venezuela: "Wie im Irak, Libyen, Iran, Nicaragua usw. - Solche US-Kontosperren kennen wir"
"Uns beunruhigt, was die USA und ihre engsten Verbündeten in Venezuela tun und dabei in flagranter Weise alle möglichen Normen des Völkerrechts verletzen. Sie haben in aller Öffentlichkeit den Kurs für den Sturz der legitimen Regierung in diesem lateinamerikanischen Land gesetzt."
Lawrow sagte, dass Washingtons Entscheidung, die in den USA ansässigen Vermögenswerte von PdVSA, dem staatlichen Öl- und Energieunternehmen Venezuelas Petróleos de Venezuela S.A., einzufrieren, "einmal mehr den Zynismus dessen unterstreicht, was dort geschieht, da amerikanische Unternehmen, die in Venezuela tätig sind, von den Sanktionen verschont sind. Das heißt, sie wollen die Regierung stürzen, aber weiterhin die Gewinne erzielen."
Diese US-geführten Finanz-Angriffe seien nichts Neues, wie der russische Chef-Diplomat erklärte:
"Heute erhielten wir Informationen über neue Sanktionen, über das Einfrieren von Konten der Zentralbank von Venezuela und der venezolanischen Regierung. Die USA sind bereits sehr erfahren in solchen rechtswidrigen Operationen mit Geld aus anderen Ländern. Solche Kontosperren wurden im Irak, Libyen, Iran, Kuba, Nicaragua, Panama durchgeführt. In den meisten Fällen nutzten sie diese Kontensperren zur finanziellen Enteignung der anderen [unliebsamen] Regierung."
Er betonte, dass Russland und "andere verantwortungsbewusste Mitglieder der internationalen Gemeinschaft alles tun werden, um die legitime Regierung Maduros bei ihren Versuchen, die Verfassung Venezuelas durchzusetzen und alle verfassungsmäßigen Methoden zur Beilegung einer Krise durchzusetzen, zu unterstützen".
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