Kurzclips

Kemerowo: "Mit Kindern besetzte Kinosäle blieben während des Feuers verschlossen“

Die Brandmeldeanlage in der Kemerowo-Mall, die am Sonntag ausgebrannt ist, funktionierte schon seit dem 19. März nicht mehr. Das erklärte der Leiter des russischen Untersuchungsausschusses, Alexander Bastrykin, gestern gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei einem Briefing in Kemerowo. "Doch Maßnahmen zur Behebung dieses Mangels wurden nicht ergriffen", erklärte der russische Beamte und fügte hinzu, dass "niemand wusste, warum es seit dem 19. März nicht funktioniert hat".
Kemerowo: "Mit Kindern besetzte Kinosäle blieben während des Feuers verschlossen“

Es habe "einfach nicht funktioniert und niemand hat es angesprochen." Bastrykin sagte auch, dass eine Wache "aus unbekannten Gründen" den Knopf eines separaten Warnsystems nicht gedrückt habe, obwohl dieser "tatsächlich funktionierte". Auch bestätigte er die grausigen Berichte darüber, dass die Türen in den Kinosälen, in denen Kinder Filme schauten, bei Ausbruch des Feuers und in der Zeit danach verschlossen waren.

Einer der Gründe ist, dass Leute ohne Eintrittskarten, junge Leute, vom Betreten des Kinosaals abgehalten werden sollen. Man schließt einfach die Tür bis zum Ende eines Films, damit niemand rein oder raus kann", sagte Bastrykin.

Die Aussagen Bastrykins decken sich mit jenen von Eltern, die Kinder in den Kinosälen verloren haben. Teilweise telefonierten sie mit ihren Kindern, die ihnen erklärten, dass sie im Kino eingesperrt seien und es brenne. Eine tödliche Falle, denn die Säle füllten sich innerhalb kürzester Zeit mit dickem schwarzem und tödlichem Rauch.

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf YouTube aktivieren.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.