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Berlin: "Wollen Druck auf Bundesregierung machen!" - Kurden protestieren erneut wegen Afrin

Hunderte von Demonstranten sind auch am gestrigen Mittwoch durch Berlin marschiert. Während sie von der U-Bahn-Station Nollendorfplatz zur Uhlandstraße wanderten, bekundeten sie ihre Wut über die türkischen Militäroperationen gegen kurdische Milizen im nordsyrischen Afrin. Einer der Demonstranten namens Bahoz Servan sagte, dass der Protestmarsch darauf abziele, "Druck" auf die deutsche Regierung auszuüben, "die Zusammenarbeit mit der Türkei zu beenden".
Berlin: "Wollen Druck auf Bundesregierung machen!" - Kurden protestieren erneut wegen Afrin

Seit dem 20. Januar führt die Türkei eine Offensive gegen kurdische Milizen in Nordsyrien durch. Die Türkei verteidigt den Kriegseinsatz mit dem Recht auf Selbstverteidigung beziehungsweise den Schutz der eigenen Grenze. Denn die türkische Regierung sieht in den syrisch-kurdischen YPG-Milizen eine Erweiterung der radikalen PKK. Deutschland hat die PKK 1993 verboten und stuft die Organisation als terroristische Vereinigung ein. PKK-Symbole wie Flaggen und Porträts des Parteigründers Abdullah Öcalan sind hierzulande verboten.

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