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Kandel: Nach Mord an Mia - Hunderte marschieren gegen Multi-Kulti und für Sicherheit

Immer noch bewegt in Kandel der Mord an der 15-jährigen Mia viele Einwohner. Gestern, einen Monat nach Mias Tod, zogen laut Polizeiangaben rund 1.000 teils auch aus anderen Regionen angereiste Menschen auf die Straßen der Kleinstadt mit nicht einmal 9.000 Einwohnern. Mutmaßlicher Täter soll ihr Ex-Freund sein, ein so genannter "unbegleiteter minderjähriger Flüchtling" aus Afghanistan, der deutlich älter aussehen soll als die von ihm angegebenen 15 Jahre.
Kandel: Nach Mord an Mia - Hunderte marschieren gegen Multi-Kulti und für Sicherheit

Der mutmaßliche Täter soll Mia Ende Dezember in einer dm-Filiale erstochen haben. In Kandel und darüber hinaus sehen nun viele Menschen einen Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise und -politik in Deutschland und protestieren deshalb am Sonntag vor besagtem Drogeriemarkt, in dem der Angriff stattfand, gegen diese. Viele Teilnehmer hatten Plakate mit. Darauf befanden sich Aufschriften wie: "Bunter Multi-Kulti-Wahn greift unsere Kinder an" und "Bunt, bis das Blut spritzt". Die Protestler forderten mehr Sicherheit für Frauen und Kinder. Außerdem kamen etwa 100 Menschen zum Gegenprotest zusammen, um gegen eine Politisierung der Tötung durch rechtsextreme Gruppen zu protestieren.

Das 15-jährige Mädchen starb im Krankenhaus, nachdem es am 27. Dezember letzten Jahres mit einem Küchenmesser angegriffen worden war. Der Verdächtige, angeblich ein 15-jähriger afghanischer Flüchtling und ehemaliger Freund des Opfers, wurde wegen Mordverdachts in Polizeigewahrsam genommen.

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