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Putin zu Nordkorea: Es gab schon einen Deal - doch dann gossen USA wieder Öl ins Feuer

Eine AP-Journalistin hat Russlands Präsident Wladimir Putin zur Nordkorea-Krise befragt und wollte wissen, ob Russland bereit wäre, noch härteren Sanktionen zuzustimmen und ob er glaube, dass sich die US-amerikanisch-russischen Beziehungen verbessern würden. Putin konnte sich bei seiner Antwort einen gewissen Sarkasmus nicht verkneifen und wies darauf hin, dass US-Vertreter Russland gern mit Nordkorea und dem Iran, den vermeintlichen größten Bedrohungen für die USA, auf eine Stufe stellen.
Putin zu Nordkorea: Es gab schon einen Deal - doch dann gossen USA wieder Öl ins Feuer

Er fragt die Journalistin, ob sie es nicht ein wenig komisch fände, wenn nun exakt jene Vertreter von Russland verlangen, die Nordkorea-Krise zu lösen? Anschließend erklärt er, dass es 2005 bereits eine Einigung mit Nordkorea gegeben habe, auf deren Grundlage das Land sein Atomprogramm später aufgeben sollte. Einige Monate darauf verwarfen die USA diese Einigung wieder, froren nordkoreanische Konten ein und stellten weitere Bedingungen. "Warum haben sie das getan? Warum unterschreiben sie dann zuerst?", fragt Putin weiter. "Sie haben die Nordkoreaner dazu provoziert. Und dann folgten Libyen und der Irak. Nordkorea sieht wohl keinen anderen Weg als das Atomprogramm, um als Staat überleben zu können."

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