Kurzclips

Berlin: "Tod, Tod Israel" - Dieser Protest am Brandenburger Tor erntet parteiübergreifende Kritik

Über tausend Personen fanden sich am Freitag am Brandenburger Tor zusammen. Zahlreiche palästinensische und türkische Flaggen, aber auch die der so genannten "Freien Syrischen Armee" haben sie mitgebracht. Die Islamisten wollten gegen die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump protestieren, Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkennen. Am Ende entstehen so verstörende Bilder, dass sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel und Innenminister Thomas de Maziére sie öffentlich verurteilen.
Berlin: "Tod, Tod Israel" - Dieser Protest am Brandenburger Tor erntet parteiübergreifende Kritik

Denn die Protestmasse rief neben dem obligatorischen "Allahu Akbar" öffentlich im Chor auch "Tod, Tod Israel" und verbrannte israelische Flaggen. Auch SPD-Spitzenpolitiker wie Sigmar Gabriel und Heiko Maas verurteilten den Protest. Gabriel betonte, dass es "keinerlei Recht und auch keine Rechtfertigung dafür gibt, israelische Fahnen zu verbrennen, zu Hass gegen Juden aufzuwiegeln oder das Existenzrecht Israels infrage zu stellen". Angela Merkel erklärte dazu gestern in Berlin: "Wir haben am Freitag gravierende Ausschreitungen mit dem Verbrennen von israelischen Fahnen und Davidsternen gesehen. Der Bundesvorstand der CDU verurteilt einstimmig diese Verletzungen rechtsstaatlicher Grundsätze. Wir wenden uns gegen alle Formen von Antisemitismus und Fremdenhass. Und keinerlei Meinungsunterschiede, auch nicht über die Frage des Status von Jerusalem, rechtfertigen solches Vorgehen. Und Staat muss mit allen Mitteln des Rechtsstaates dagegen einschreiten." Namens der AfD nannte deren Fraktionsvorsitzende Alice Weidel die Demonstranten "Abschaum" und erklärte auf Facebook: "Es ist ein Unding, dass wir mehr als 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg antisemitische Demonstrationen, egal von welchen Gruppierungen sie ausgehen, auf deutschem Boden akzeptieren. Dies ist ein unerträglicher Zustand!" Zehn Personen wurden am Rande der Kundgebung festgenommen.

Auch heute werden erneute Ausschreitungen in der deutschen Hauptstadt befürchtet. Eine weitere anti-israelische Kundgebung soll am Washingtonplatz stattfinden. Am Brandenburger Tor wollen Juden das jüdische Lichterfest feiern.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team