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Mumien für den Tourismus? Ägypten lässt Grabkammern öffnen und enthüllt bislang verborgene Schätze

Archäologen haben am Samstag die Entdeckung von zwei antiken Grabkammern in der ägyptischen Stadt Luxor verkündet. Das Grabungsteam geht davon aus, dass die Grabkammern aus der 18. Dynastie der alten Ägypter stammen, also etwa 3.500 Jahre alt sind. Die Gräber enthielten mehrere Artefakte, Texte und Wandmalereien sowie eine Mumie.
Mumien für den Tourismus? Ägypten lässt Grabkammern öffnen und enthüllt bislang verborgene Schätze

Was die Identität der Mumien betrifft, so konnte der Leiter der ägyptischen Ausgrabungsmission, Dr. Mostafa Waziri, einige Hinweise geben. "Wir glauben, dass die Mumie eine hochrangige offizielle oder eine hochrangige Person bei Gericht gewesen sein könnte. Wir denken, dass die Mumie zu einer Person gehört, die in der zweiten Phase der 18. Dynastie lebte, was bedeutet, dass diese zur Zeit der Könige Amenhotep II. bis IV. gewirkt haben könnte", sagte er.

Die Lage der Gräber am Westufer des Nils konnte die deutsche Archäologin Federica Kampp bereits in den 1990er Jahren orten. "Kampp 150" und "Kampp 160", so die nummerierten Namen, die den Gräbern zugewiesen wurden, hatte bis dato aber nie jemand betreten. Die ägyptische Regierung hofft, dass die Entdeckung den maroden Tourismussektor des Landes ankurbeln wird, der seit 2011 aufgrund politischer Unruhen rückläufig ist. Vor diesem Hintergrund hat Ägypten kürzlich mehrere archäologische Projekte genehmigt.

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