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"Wir kommen nach Jerusalem und hissen unsere Flagge!" - Hamas im Gazastreifen zeigt sich kampfbereit

Zahlreiche Palästinenser nahmen gestern an einer Kundgebung der Hamas-Militärführung im Dschabaliya-Flüchtlingslager im nördlichen Gaza-Streifen teil und verbrannten ein Bild des US-Präsidenten Donald Trump aus Wut über dessen Jerusalem-Erklärung. Der Hamas-Feldkommandant Abu Hamza hielt eine erzürnte Rede und erklärte: "Wir kommen, Jerusalem, wir werden kein einziges Sandkorn abgeben und die Soldaten der Hamas werden kommen, um die Flagge über der Al-Aqsa-Moschee zu hissen."
"Wir kommen nach Jerusalem und hissen unsere Flagge!" - Hamas im Gazastreifen zeigt sich kampfbereit

"Jerusalem gehört uns, nicht den Ungerechten", schloss er seine Rede. Der militärische Flügel der terroristischen Hamas, die Al-Qassam-Brigaden, hielt im Anschluss an die Kundgebung eine Parade ab. Trump erkannte Jerusalem am Mittwoch in einer live im Fernsehen übertragenen Rede aus Washington D.C. offiziell als Hauptstadt Israels an und forderte, den vom US-Kongress bereits 1995 beschlossenen Umzug der US-Botschaft aus Tel Aviv vorzubereiten. Die Entscheidung löste sofort Empörung und Wut bei den Palästinenserorganisationen aus. Der Führer der Hamas, Ismail Hanijeh, forderte eine "neue Intifada" gegen Israel. Israel hat immer Jerusalem als Hauptstadt beansprucht, während die Palästinenser fordern, dass das annektierte Ost-Jerusalem zur Hauptstadt eines künftigen palästinensischen Staates wird.

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