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Die islamische Welt brodelt wegen Jerusalem - Proteste gegen Trump und Israel

Nachdem US-Präsident Donald Trump am Mittwoch Jerusalem offiziell sowie formal als israelische Hauptstadt anerkannt hat, brodelt es in der islamischen Welt. Besonders in den Palästinensergebieten explodiert die Gewalt. Die Palästinenser beanspruchen Jerusalem als ihre Hauptstadt. Es kam seit Mittwoch zu vielfachen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei.
Die islamische Welt brodelt wegen Jerusalem - Proteste gegen Trump und Israel

Doch nicht nur in den Palästinensergebieten finden Protestmärsche und -aktionen statt. Auch in anderen Ländern wie Jordanien, Ägypten, Deutschland, der Türkei und Pakistan zogen Muslime und Islamisten aus Protest gegen Israel und unter dem Banner der "Solidarität mit Palästina" auf die Straßen. Dabei kam es auch zu kollektivem US- beziehungsweise Israel-Flaggen-Verbrennen und ersten Ausschreitungen. In Jordanien, Berlin und Istanbul versammelten sich die Protestler vor den Auslandsvertretungen der USA. In Ägyptens Hauptstadt Kairo wurden mehrere Demonstranten festgenommen. Im pakistanischen Islamabad versammelten sich Mitglieder der radikal-islamischen Bewegung Jamaat ud-Dawa und zeigten ihre "Solidarität mit den Palästinensern", indem auch sie die Flaggen der Vereinigten Staaten und Israels abfackelten.

In Istanbul schleuderten Protestler Gegenstände in Richtung des US-Konsulats, während gleichzeitig eine Kundgebung in der Fatih-Moschee in Istanbul stattfand.

Israel hatte vor 50 Jahren im Sechstagekrieg den zuvor von Jordanien annektierten Ostteil der Stadt eingenommen und diesen später selbst annektiert. Ost-Jerusalem ist für die seit Mitte der 1960er Jahre als "Palästinenser" auftretenden Araber der Region allerdings die Hauptstadt eines angestrebten Staates "Palästina". Israel hingegen beansprucht das gesamte Jerusalem als seine Hauptstadt.

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