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Griechenland: "Wie im Krieg" - Linksautonome gegen Polizei zum Alexandros-Gedenktag

Zum neunten Jahrestag der tödlichen Polizeischüsse auf den 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos sind am gestrigen Mittwoch wieder autonome Linke auf die Straßen gezogen. Aufnahmen aus Athen und Thessaloniki zeigen, dass es auch in diesem Jahr wieder zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei kam. An den Tod des Teenagers wird jedes Jahr in Städten in ganz Griechenland erinnert, was oft zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führt.
Griechenland: "Wie im Krieg" - Linksautonome gegen Polizei zum Alexandros-Gedenktag

Auch dieses Mal sahen sich Polizisten mit unzähligen Würfen von Molotow-Cocktails und Steinen konfrontiert. Und auch in diesem Jahr antworteten die Polizisten mit Tränengasgeschossen.

Am 6. Dezember 2008 hatte ein Beamter den 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos erschossen - "mit direktem Vorsatz", wie ein Gericht später feststellte. Der Tod des Jungen löste 2008 massive Proteste aus. In nur zwei Tagen wurden hunderte Gebäude schwer beschädigt. Randalierer griffen Banken und Polizeistationen an, plünderten Geschäfte und fackelten Autos ab. Der Polizist, Epameinondas Korkoneas, wurde zwei Jahre später wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

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