Kurzclips

Leipzig: Linke Studenten protestieren gegen "homophoben und rassistischen" Professor

Der "Sozialistisch Demokratische Studentenverband" (SDS) an der Uni Leipzig hat gestern einen Protest gegen einen nach ihren Aussagen "rassistischen und homophoben" Professor veranstaltet. Der Professor, der auf Twitter kontroverse Thesen über Einwanderung und den Umgang europäischer Nationen mit der Kolonialgeschichte geäußert hatte, beharrt auf seinem Recht zur freien Meinungsäußerung. Die Studenten wollen hingegen, dass er entlassen wird.
Leipzig: Linke Studenten protestieren gegen "homophoben und rassistischen" Professor

Hunderte von Demonstranten versammelten sich am Dienstag auf dem Universitätscampus, hielten öffentliche Reden und hängten Banner mit Aufschriften wie "Rauscher, rausch ab" und "Kein Platz für Rassismus auf unserem Campus" an die Wände.

Einige der umstrittenen Tweets dokumentierten die Protestler auf Flyern:

Gegen den Protest stand ein einzelner Mann auf. Er hielt den Demonstranten ein Protestschild entgegen, auf dem stand: "Gegen linken Meinungsterror und Globalfaschismus". Einige Anti-Rauscher-Protestler reagierten prompt und zerstörten sein Plakat. Der Betroffene warf den nach eigenen Aussagen "antikapitalistischen" Demonstranten vor, selbst eine rassistische Mentalität an Tag zu legen, mit dem Unterschied, dass diese ihren Faschismus hinter Regenbögen verstecken.

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.

Eine Sprecherin des SDS erklärte, der Protest solle bewirken, dass Rauscher seinen Job an der juristischen Fakultät verliert. Die Universität Leipzig eröffnete eine Untersuchung, nachdem letzten Donnerstag Studenten seinen Vorlesungssaal gestürmt hatten, dessen "rassistische und völkische" Tweets auf einem Overheadprojektor präsentierten und Flugzettel unter den Studenten verteilten. Die Untersuchung richtet sich gegen Rauscher. Dieser hat seinen Twitter-Account mittlerweile deaktiviert, betont aber, dass er lediglich sein Recht auf Meinungsfreiheit nutze. 

Die SDS beschreibt sich selbst als Zusammenschluss "linker Studierender". Sie verstehen sich als "Antikapitalist_innen, Feminist_innen, Antirassist_innen, Antinationalist_innen und Antimilitarist_innen".

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team