Kurzclips

USA wollen Leistungen für Minenräumung in Kambodscha streichen - Einwohner reagieren wütend

Zahlreiche Kambodschaner haben erbost auf die Ankündigung der USA reagiert, ab Januar ihre Bombenräumungshilfe für Kambodscha einstellen zu wollen. Die Nachrichten lösten besonders negative Reaktionen bei denjenigen aus, deren Gesundheit durch den Einsatz von chemischen Waffen in der Provinz Svay Rieng beeinträchtigt wurde. Das "Cambodian Mine Action Centre" hat die Ankündigung am Sonntag veröffentlicht, ohne dass die Gründe für die Entscheidung genannt wurden.
USA wollen Leistungen für Minenräumung in Kambodscha streichen - Einwohner reagieren wütend

Die US-Botschaft lehnte es ebenfalls ab, eine Erklärung zu der Angelegenheit herauszugeben, wie Medien berichten. Heng Ratana, Generaldirektor der Cambodian Mine Action Clearance sagte, dass die USA die moralische Verpflichtung zur Hilfeleistung haben. Sie haben, so Ratana, viele Kambodschaner getötet und viele kambodschanische Dörfer, Häuser, Schulen oder Einrichtungen in dem Land zerstört, so dass ihnen nun eine Verpflichtung daraus erwächst, zu helfen.

Das Video zeigt außerdem Kinder, die auf Grund der chemischen Kampfstoffe mit schweren Fehlbildungen zur Welt gekommen sind. Daten, die im Jahr 2000 veröffentlicht wurden, zeigen, dass die USA von 1963 bis 1975 ungefähr zwei Millionen Bomben auf Kambodscha abgeworfen haben. In den Jahren nach der Intervention gaben die USA angeblich mehr als 131 Millionen Dollar für die Entsorgung explosiver Reste im ganzen Land aus.

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team