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Kiew: Tränengas und Schlagstöcke - Poroschenko beendet Saakaschwilis Traum von einem neuen Maidan

Noch am Mittwoch ist die Polizei in Kiew gegen das Protestcamp vor dem Parlament vorgegangen. Die Einsatzkräfte stürmten in das Lager und stießen dabei mit Hunderten von Demonstranten außerhalb der Werchowna Rada zusammen. Am Dienstag hatten sich etwa 5.000 Menschen vor dem ukrainischen Parlament zusammengefunden und teilweise Zelte aufgeschlagen. Die Demonstranten fordern eine entschiedenere Bekämpfung von Korruption in der Regierung.
Kiew: Tränengas und Schlagstöcke - Poroschenko beendet Saakaschwilis Traum von einem neuen Maidan

Protestler hatten mithilfe von Metallschildern eine lebendige Schutzmauer um das Camp aufgestellt, in welche die Polizei gestern dennoch hineinstürmte. Während des polizeilichen Vorstoßes gegen den "Schutzwall" kam auch Tränengas zum Einsatz. Mehrere Personen, die Widerstand leisteten, wurden festgenommen. Einer der Protestführer ist der ehemalige georgische Präsident Micheil Saakaschwili. Er forderte die Einrichtung eines Anti-Korruptionsgerichts, die Aufhebung der Immunität der Abgeordneten vor Strafverfolgung und eine Änderung des Wahlsystems. Außerdem verlangt er, dass der ukrainische Präsident Petro Poroschenko sein Amt niederlegt.

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