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Merkel zur Grenzöffnung für Flüchtlinge: Bin überzeugt, dass es die beste Entscheidung war

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gestern in Berlin ihre Entscheidung vom September 2015, für Flüchtlinge und Migranten die Grenzen zu öffnen, verteidigt. "Wenn ich mir die Alternativen vorstelle, zum Beispiel Wasserwerfer an deutschen Grenzen einzusetzen, dann komme ich zu der Überzeugung, dass es schwer war, aber dass es unter dem Strich immer noch die beste und unserem Kompass entsprechende Antwort war, so zu handeln, wie wir gehandelt haben", erklärte die Bundeskanzlerin.
Merkel zur Grenzöffnung für Flüchtlinge: Bin überzeugt, dass es die beste Entscheidung war

Im Rahmen der Pressekonferenz nach der ersten offiziellen Zwischenbilanz zur Bundestagswahl erläuterte sie, dass die Globalisierung uns immer wieder vor Herausforderungen stellen wird. "Ich halte nichts davon, wenn wir so tun, als könnten wir uns eine ideale Welt bastelnn, in der der Euro stabil geblieben wäre und in der es keine Finanzkrise gegeben hätte und in der vielleicht auch kein Flüchtling gekommen wäre", sagte Merkel.

Merkel gestand ein, dass Probleme, die in ihrer Regierungszeit nicht gelöst wurden, wie die illegale Migration über Libyen oder soziale Brennpunkte in alten Bundesländern, dazu geführt haben, dass die "AfD doch erhebliche Stimmen bekommen hat". Dem wolle sie entgegenwirken, indem sie auch in Zukunft versuchen wolle, nicht immer über die anderen zu sprechen, sondern "die eigenen Hausaufgaben, die wir sehr gut sehen, zu machen".

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