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Schulz sieht "Friedens- und Wohlstandprojekt Europa" durch "Autoritäre und Autokraten" bedroht

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hatte gestern in Heidelberg vor Hunderten seiner Anhänger einen Wahlkampfauftritt. Die Menge begrüßte ihn, in dem sie - unaufgefordert - "Martin, Martin" im Chor rief. Der SPD-Kanzlerkandidat ging während seiner Rede auch auf internationale Spannungen ein und machte dem US-Präsidenten Donald Trump schwere Vorwürfe.
Schulz sieht "Friedens- und Wohlstandprojekt Europa" durch "Autoritäre und Autokraten" bedroht

Trump würde laut Schulz mit einem Tweet "mal schnell eine Existenz vernichten, ganze Bevölkerungsgruppen diskriminieren", er habe "die Verrohung in der Politik zum entscheidenden Stilmittel erhoben". "In einem Zeitalter von Trump, Erdogan und Putin muss man seine Prinzipien verteidigen, gerade wir als Deutsche", fügte er hinzu, bevor er sich Trump persönlich ansprach: "Verehrter Herr Präsident Trump, Ihre Art der Politik wird niemals die Politik Deutschlands werden." Außerdem sagte er der AfD den Kampf an und nannte sie eine "Schande für Deutschland". Laut ihm sei es jene "autokratische Politik", die Europa so wichtig mache, da "Leute wie Trump, Putin, Orban und Erdogan dieses Friedens- und Wohlstandprojekt bedrohen".

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