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AfD-Veranstaltung in Nürnberg: "Wir wollen die Merkel-Regierung rückstandsfrei entsorgen!"

Bei einer Wahlkampfversammlung der AfD in Nürnberg haben Parteivertreter die Bundeskanzlerin und deren Politik aufs Schärfste verurteilt. Der Bundessprecher der Alternative für Deutschland (AfD), Jörg Meuthen, hat erklärt, dass seine Partei "nicht nur die gesamte Merkel-Regierung auflösen, sondern rückstandsfrei entsorgen will". Damit nahm er auf eine Aussage von Alexander Gauland Bezug, die in jüngster Vergangenheit für mediale Aufregung gesorgt hatte.
AfD-Veranstaltung in Nürnberg: "Wir wollen die Merkel-Regierung rückstandsfrei entsorgen!"

Gauland, Spitzenkandidat der AfD für die Bundestagswahlen, hatte gefordert, die  Integrationskommissarin der Bundesregierung, Aydan Özoguz, "in Anatolien [zu] entsorgen". Jörg Meuthen stellte sich hinter die Forderung Gaulands, wie dies auch schon die zweite AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel getan hatte. Die AfD wirft Özoguz vor, Kinderehen zu tolerieren, nicht gegen Islamismus vorzugehen und keine Kultur in Deutschland erkennen zu können.

Zur Flüchtlingspolitik der Kanzlerin sagte Gauland: "Sie müssen dahin zurück, wo sie hergekommen sind. […] Das nenne ich tatsächlich eine Invasion. Das ist nicht das Land von Fremden. Das ist unser Land, das wir ererbt haben von unseren Vätern – und wir lassen es uns auch von Frau Merkel nicht wegnehmen." Außerdem erklärte er: "Wenn Deutschland leben soll, muss diese Kanzlerin weg." Vor dem Veranstaltungssaal haben AfD-Gegner einen Protest gegen die Wahlkampfveranstaltung abgehalten.

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