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Anti-Rassismus-Kampagne von Edeka: So sähe ein "rein deutscher" Discounter aus

Wer letzte Woche im Edeka in der Hamburger Hafencity einkaufen wollte, stand größtenteils vor leeren Regalen. Doch dahinter standen nicht etwa Lieferschwierigkeiten, sondern eine, wie es hieß, Aktion gegen Rassismus. Edeka wollte demonstrieren, wie trist ein Lebensmittel-Discounter ohne ausländische Ware aussähe. Deshalb verschwand alles aus den Regalen, was nicht deutscher Herkunft war.

Stattdessen wurden kleine Karten mit antirassistischen Sprüchen in die Regale gestellt. Auf ihnen waren Sprüche wie "So leer ist ein Regal ohne Ausländer", "Heute im Angebot: Viel weniger Vielfalt" und "Unsere Auswahl kennt heute Grenzen".

Die Meinungen über die Aktion in sozialen Netzwerken sind geteilt. Einer fragt: "Die Gewinnmaximierung eines Unternehmens durch billigsten Einkauf im Ausland wird als kluge Aktion gegen Rassismus gefeiert? Really?" Ein anderer sieht es ähnlich: "Wohl eher für unreflektierten Konsum. Heuchelei funktioniert bestens bei der Zielgruppe 'eingebildete Bessermenschen'." Eine Dame schreibt: "Edeka scheint wenig von regionalen Produkten zu halten. Und einer Frau Künast gefällt das? Na dann..." und "Haha, EDEKA sagt doch immer, wir haben regionale Produkte. War wohl gelogen in der Werbung!"

Andere loben die Aktion: "Coole Aktion! Super!" und "Geile Aktion. Aber auch ebenso traurig, dass man sowas überhaupt machen muss. Die Dummheit der Menschen hätte mal ne Grenze bitter nötig."

Und wie ist Ihre Meinung zu der Aktion?

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