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Australien: Politikerin in Burka im australischen Parlament sorgt für Medienrummel

Die rechtspopulistische australische Politikerin Pauline Hanson hat heute medienwirksam die australische Parlamentssitzung in einer schwarzen Burka betreten. Hanson möchte, dass in Australien ein Burka-Verbot eingeführt wird. Sie bringt diese Tracht mit der terroristischen Bedrohungslage in Zusammenhang. Mit den Worten "Erst einmal bin ich ziemlich glücklich, das hier auszuziehen", legt sie die Burka ab und fügt hinzu, dass ein solches Kleiderstück nicht ins Parlament gehöre.
Australien: Politikerin in Burka im australischen Parlament sorgt für Medienrummel© Australisches Parlament

Hanson erklärt, dass nach 13 vereitelten und drei gelungenen Anschlägen in Australien viele Menschen Angst haben. Deshalb plädiere sie im Namen dieser Menschen für ein Verbot des Ganzkörperschleiers. Innenminister George Brandis war wenig begeistert von Hansons Auftritt und entgegnete: "Nein, Frau Senatorin, wir werden die Burka nicht verbieten." Außerdem warf er ihr vor, dass sie mit ihrem Auftritt die Gefühle von Muslimen verletzte, da sie sich über ein islamisches Kleidungsstück lustig mache.

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Videorechte: Australisches Parlament

Einen ähnlichen Auftritt legte letztes Jahr AfD-Abgeordnete Wiebke Muhsal im Thüringer Landtag hin:

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