Kurzclips

Sowjetische Propaganda oder Trump-Trolling? Mann schwenkt Sowjet-Fahne während Trump-Rede

Zwei Zwischenfälle gab es während des Auftritts vom US-Präsidenten Donald Trump am 25. Juli in Youngstown, US-Bundesstaat Ohio. Zuerst rollte ein Mann in dem Saal ein Plakat mit der Aufschrift „Trump und Pence müssen weg“ aus. Der Protestler wurde von anderen Anwesenden dafür angegriffen und von den Sicherheitskräften schließlich abgeführt.
Sowjetische Propaganda oder Trump-Trolling? Mann schwenkt Sowjet-Fahne während Trump-Rede Quelle: Reuters

Später schwenkte ein junger Mann eine rote sowjetische Flagge mit Hammer und Sichel auf den Tribunen. Doch das dauert nicht lange. Die Flagge wurde ihm von einem anderen Besucher aus der Hand gerissen und zertrampelt. Die Sicherheitskräfte zerrten den Protestler sofort weg.

Doch, war der Jüngling ein Anti-Trump-Protestler? Oder wollte jemand so sein Bekenntnis zur Erbe des ersten sozialistischen Staates auf diese Weise zum Ausdruck bringen? Trump und Fox-News Journalisten, die den Auftritt live übertrugen, waren sich sicher: Der Mann protestierte gegen Trumps vermeintliche Verbindung nach Russland. Anscheinend war ihm das gegenwärtige russische Trikolor nicht genug, um ausdrucksstark das vermeintliche Komplott zwischen Trump und Russland, das in den US-Medien seit Monaten aufgebauscht wird, anzusprechen. 

Er ist jung. Es muss zu seiner Mama – er kriegt Ärger. Ich wette, seine Mutter hat für uns gestimmt," kommentierte Trump den Vorfall.

Seiner guten Laune tat dies keinen Abbruch.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team