Kurzclips

Lawrow zur Kurden-Frage: "Wir sind ihnen wohlgesinnt und unterstützen ein Referendum"

Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte gestern im Interview mit dem kurdischen Fernsehsender „Rudaw“ in Moskau, dass er ein Referendum über die kurdische Unabhängigkeit unterstütze. Auch hielt er fest, dass die Bedingung, Syrien solle ein säkularer Staat bleiben, nicht verhandelbar ist. „Dieses Land sollte demokratisch und säkular sein. Das ist sehr wichtig“, erklärte er.
Lawrow zur Kurden-Frage: "Wir sind ihnen wohlgesinnt und unterstützen ein Referendum"

Zu der Kurden-Frage sagte er: „Natürlich sind wir dem kurdischen Volk sehr wohlgesinnt. Ich wiederhole, dass wir langjährige Verbindungen haben. Wir kennen uns sehr gut und wir sind daran interessiert, dass die legitimen Bestrebungen der kurdischen Menschen, so wie jene aller anderen Menschen auf dem Planeten, erfüllt werden. […] Wir gehen davon aus, dass die legitimen Bestrebungen der Kurden, wie jene anderer Völker, im Rahmen der bestehenden internationalen Rechtsnormen erfüllt werden müssen. Dies gilt auch für die Entscheidung, ein Referendum abzuhalten.“

Im März erklärte Lawrow, dass Russland den Dialog mit der Türkei fortsetzen werde, um Wege zu finden, damit die Kurden in Gespräche über eine syrische Friedensregelung einbezogen werden können. Allerdings gestand er ein, dass es diesbezüglich schwierig werden würde, da er Ankaras Stellung zu diesem Thema kennt.

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.