Kurzclips

Wegen israelischer Sicherheitsschleusen - Schwere Proteste an Al-Aksa-Moschee

Nachdem es am Löwentor am Tempelberg letzten Freitag zu einem bewaffneten Angriff auf israelische Polizisten gekommen ist, war das Beten für Muslime in der Al Aksa Moschee erstmals seit dem Jahr 1969 verboten. Das Verbot galt bis Sonntag. Bei dem bewaffneten Angriff durch drei Palästinenser waren zwei Polizisten getötet worden. Die Angreifer wurden anschließend durch die Polizei getötet. Seitdem herrschen noch schärfere Sicherheitsvorkehrungen an der muslimischen Gebetsstätte.
Wegen israelischer Sicherheitsschleusen - Schwere Proteste an Al-Aksa-Moschee

Da die Muslime den Tempelberg nur noch durch Sicherheitsschleusen betreten dürfen, kommt es seit Tagen zu Protesten mit schweren Zusammenstößen mit der Polizei vor Ort. Allein in der Nacht zu Mittwoch gab es über 50 Verletzte. Für gestern hatte die Partei des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas einen „Tag des Zorns“ ausgerufen. Aus muslimischer Sicht sind die neuen Sicherheitsschranken entgegen der Absprachen zu der Gebetsstätte. Auch die sunnitisch-islamistische Palästinenser-Organisation Hamas rief zu Widerstand und Protesten auf.

Zahlreiche Demonstranten marschierten gestern aus dem Gebiet des Bab Zqaq in Richtung des nördlichen Eingangs der Stadt. Dort waren sie mit israelischen Sicherheitskräften konfrontiert, welche Tränengas und Gummigeschosse gegen sie einsetzten, um die Demonstranten zu zerstreuen.
In den Videoaufnahmen ist auch zu sehen, wie ein israelischer Polizist einem palästinensischen Mann nahe des Löwentores ins Gesicht schlägt.

Die Polizei befahl den Demonstranten die Gegend zu verlassen, doch eine kleine Gruppe weigerte sich. Als sie einen der Gläubigen verhafteten, weil er den Frieden stören würde, wurden die Polizisten aus der Menge heraus mit Flaschen beworfen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team