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Japan: Demonstranten blockieren Zufahrt zu Marinestützpunkt wegen geplanter Ankunft von US-Soldaten

Demonstranten haben eine Zufahrtsstraße zur Marinebasis in Henoko mit einem Sit-In blockiert, um die geplante Verlagerung von US-Marinesoldaten auf den Stützpunkt zu verhindern. Die Polizei musste Dutzende Protestler gewaltsam entfernen. Sie sollen sich 36 LKW in den Weg gestellt haben, die mit Baumaterialien für den Ausbau der Basis beladen waren. Außerdem skandierten sie Parolen und hatten Plakate mit Aufschriften gegen die US-Militärpräsenz mitgebracht.
Japan: Demonstranten blockieren Zufahrt zu Marinestützpunkt wegen geplanter Ankunft von US-Soldaten

In den nächsten fünf Jahren wird eine neue Anlage in den Gewässern vor der Küste von Camp Schwab im Rahmen der Umsiedlung der US-Marinesoldaten entstehen. Die Soldaten waren bislang auf der US-Luftbasis Futenma stationiert. Der Umzug wird seit Bekanntgabe der Pläne regelmäßig von Protesten begleitet. Der Gouverneur Okinawas, Takeshi Onaga, ist gegen die hohe Präsenz der Amerikaner in seiner Heimat. Er hat nun eine neue Klage gegen die Regierung Shinzo Abes in Tokio eingereicht, um den Bau der umstrittenen Henoko-Basis zu verhindern, da diese ein Naturschutzgebiet zerstören könnte. Ob die Klage angenommen wird, entscheidet sich Mitte diesen Monats.

In Japan sind über 100.000 US-Soldaten eingesetzt. Etwa die Hälfte der Soldaten wohnt in Okinawa, wo es regelmäßig zu Protesten von Einheimischen gegen deren Präsenz kommt.

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