Kurzclips

Ukraine: Ehemaliger Staatsduma-Abgeordneter auf offener Straße in Kiew erschossen

Der ehemalige Staatsduma-Abgeordnete Denis Woronenkow ist gestern auf offener Straße vor dem „Premier-Palace“ Hotel im Zentrum von Kiew erschossen worden. Die Sprecherin des russischen Verteidigungsministeriums Maria Sacharowa erklärte, dass alle bisherigen Informationen auf einen Auftragsmord hindeuten würden, mit diesem offenbar ein Exempel statuiert werden sollte. Sie hoffe, dass das Verbrechen objektiv und ohne Politisierung aufgeklärt wird.
Ukraine: Ehemaliger Staatsduma-Abgeordneter auf offener Straße in Kiew erschossen

Diese scheint vergebens, denn der ukrainische Präsident Petro Poroschenko meint, dass der Mord die deutliche Handschrift des russischen Geheimdienstes trage. Gegen Woronenkow lief bis zuletzt in Russland eine Untersuchung wegen Korruption und Betrug im großen Stil. Zuvor war er in die Ukraine ausgewandert. Dort soll er 13 Monate lang den Militärdienst in der ukrainischen Nationalgarde geleistet haben. Der ukrainische Generalstaatsanwalt Jurij Luzenko erklärte, dass Woronenkow unter Schutz der ukrainischen Aufklärung gestanden habe.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.