Kurzclips

Außenminister Kurz in Ostukraine: Mehr Miteinander und Ende der Bestrafungspolitik gegen Russland

Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz hat seine erste Arbeitstour als neuer Vorsitzender der OSZE in die Donbass-Region der Ukraine gestartet. Pavlo Klimkin, sein ukrainischer Amtskollege sowie Mitglieder der OSZE-Sonderüberwachungsmission in der Ukraine, begleiten ihn. In Mariupol erklärte Kurz der Presse, dass gegenwärtig wieder ein Blockdenken zwischen Ost und West herrsche, genauer zwischen Russland auf der einen Seite und der EU sowie den USA auf der anderen.
Außenminister Kurz in Ostukraine: Mehr Miteinander und Ende der Bestrafungspolitik gegen Russland

„Aus unserer Sicht ist es ganz entscheidend, dass wir dieses Blockdenken wieder dorthin zurückdrängen, wo es hingehört, nämlich in die Geschichtsbücher. Es wird Friede auf unserem Kontinent nur mit und nicht gegen Russland geben können. Insofern braucht es auch in diesem Konflikt ein Miteinander, auch wenn es schwierig ist. Man muss immer wieder neue Anläufe nehmen und auch auf Russland zugehen, denn alles andere wird nicht zu einer friedlichen Lösung führen können.“

Er glaube zudem, dass, wenn die EU wegkäme von der Bestrafungspolitik und eine Politik etabliere, die anspornt und eine schrittweise Aufhebung der Sanktionen für jeden positiven Schritt beinhaltet, eine positive Dynamik ausgelöst werden könne. Kurz zweitägiger Besuch im Krisengebiet der Ukraine endet heute.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team