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Türkei: Fall gegen mutmaßlichen Mörder des SU-24-Piloten wiedereröffnet

Die türkische Staatsanwaltschaft hat die Untersuchung gegen Alparslan Celik, der als Hauptverdächtiger für die Ermordung des russischen Su-24 Piloten im November letzten Jahres gilt, wieder aufgenommen. Celik erschien gestern zusammen mit 17 anderen Verdächtigen in dem Fall vor Gericht in Izmir.
Türkei: Fall gegen mutmaßlichen Mörder des SU-24-Piloten wiedereröffnet

Er muss sich auch der Anschuldigung stellen, einen von zwei Mi-8 Hubschrauber zerstört zu haben, die bei der anschließenden Such- und Rettungsaktion zum Einsatz kamen, bei der ein weiterer russischer Militärangehöriger getötet wurde. Die SU-24 wurde am 24. November 2015 von einer F-16 der türkischen Luftwaffe über Syrien abgeschossen. Die beiden Piloten konnten sich zwar mit dem Schleudersitz retten, doch einer wurde am Fallschirm hängend von bewaffneten turkmenischen Kämpfern erschossen. Der Co-Pilot überlebte und wurde gerettet. Im Mai ließ die Staatsanwaltschaft die Anklage gegen Celik fallen, der im vergangenen November damit prahlte, zusammen mit seinen turkmenischen Kämpfern die russische Su-24 abgeschossen zu haben. Später zog er seine Aussage zurück.

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