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Schweiz lehnt strengere Neutralität deutlich ab – Kritik an Sanktionspolitik hält an

Die Schweizer haben eine strengere Auslegung ihrer Neutralität deutlich abgelehnt. Bei der Volksabstimmung über die sogenannte Neutralitätsinitiative stimmten 70,2 Prozent gegen die Vorlage, sämtliche Kantone lehnten sie ab.

Die Initiative wollte die immerwährende und bewaffnete Neutralität ausdrücklich in der Verfassung verankern, die Zusammenarbeit mit Militärbündnissen stärker begrenzen und eigenständige Wirtschaftssanktionen weitgehend ausschließen. Lanciert wurde sie nach der Übernahme der EU-Sanktionen gegen Russland im Jahr 2022 und insbesondere von der SVP sowie dem früheren Bundesrat Christoph Blocher unterstützt.

Der Herausgeber von "Forum Geopolitica", Dr. Peter Hänseler, kritisierte im Interview mit RT DE den Abstimmungskampf und führte das deutliche Ergebnis auch auf eine zunehmende antirussische Stimmung in der Schweiz zurück. Hänseler argumentierte zudem, dass die internationale Wahrnehmung entscheidend dafür sei, ob die Schweiz weiterhin als neutraler Staat und möglicher Vermittler angesehen werde.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 27. September 2026]

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