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Polizist wegen Vergewaltigung eines Mädchens vor Gericht – Debatte über Selbstbestimmungsgesetz

Am Dienstag, dem 15. September 2026, hat in Traunstein der Prozess gegen einen 55-jährigen ehemaligen Polizisten begonnen, der sich als Frau verkleidet und ausgibt. Dem Mann wird vorgeworfen, ein 14-jähriges Mädchen auf einer Toilette vergewaltigt zu haben. Zudem soll die Jugendliche bei einem weiteren Vorfall nach einem Badeausflug nackt im Bett des Polizisten ohne Erinnerung aufgewacht sein.

Bereits 2024 war der nun verurteilte Täter ins Visier der Ermittler geraten. Er soll Bilder hochgeladen haben, die unter anderem den Missbrauch dreijähriger Kinder zeigten. Bei den anschließenden Durchsuchungen wurden rund 2.000 Dateien weiterer Missbrauchsdarstellungen von Kindern sowie tierpornografischer Inhalte sichergestellt. Die tierpornografischen Inhalte habe der Angeklagte zum Teil selber angefertigt, während er seinen eigenen Hund missbrauchte. Der Geständige soll ein OnlyFans-Profil betrieben haben, in dessen Beschreibung er sich als "immer geil und ohne Grenzen" bezeichnet.

Der Angeklagte legte ein Geständnis zu einem Großteil der Vorwürfe ab, um dem Mädchen eine Aussage vor Gericht zu ersparen. Dafür stellte ihm Richter Andreas Bartschmid im Gegenzug eine Haftstrafe von höchstens dreieinhalb Jahren in Aussicht. Da der Mann in den Medien als "Polizistin" und "Frau" bezeichnet wird, entbrannte auf X eine Debatte über das umstrittene Selbstbestimmungsgesetz.

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