"Kein Kinderstreich" – Unbekannte attackieren Brandenburger Stromnetz mit Sprengsätzen
Die Polizei fand eine zweistellige Anzahl an Spreng- und Brandvorrichtungen. Unbekannte Täter nutzten dafür selbstgebastelte, raketenähnliche Flugkörper. Damit wollten sie Kurzschlüsse im Höchstspannungsnetz auslösen und einen großflächigen Stromausfall herbeiführen.
Laut Angaben der Behörden gelang das Auslösen eines Kurzschlusses jedoch nur in zwei Fällen – die allgemeine Stromversorgung blieb stabil. Es gab lediglich eine kurzzeitige Leitungsunterbrechung; mittlerweile sind alle Leitungen wieder in Betrieb. Ein Kraftwerksblock schaltete sich automatisch ab, sollte jedoch noch am selben Abend wieder hochgefahren werden.
Verletzte gab es den Angaben zufolge nicht. Das Landeskriminalamt ermittelt, die Täter und Motive sind aktuell noch unklar. Innenminister Redmann betonte, es handele sich um "keinen Kinderstreich", sondern um ein systematisches Vorgehen.
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