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Erdoğan: "Wir kämpfen entschlossen für einen palästinensischen Staat"

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat das Vorgehen der israelischen Regierung unter Premierminister Benjamin Netanjahu im Westjordanland und in Jerusalem scharf verurteilt und ihr eine systematische Besatzungspolitik vorgeworfen.

Unter Berufung auf UN-Angaben erklärte der Staatschef, allein im Jahr 2026 seien bereits rund 3.800 Palästinenser durch Siedlergewalt, Abrisse und Zwangsräumungen vertrieben worden. Während die palästinensische Seite eine konstruktive Haltung zeige, verfolge Israel weiterhin einen aggressiven und kompromisslosen Kurs.

Erdoğan betonte, die Türkei werde gemeinsam mit den Palästinensern entschlossen für die Errichtung eines unabhängigen Staates auf Grundlage einer Zweistaatenlösung eintreten.

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