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Verteidigungsministerium stoppt milliardenschweres F126-Fregattenprojekt

Das Bundesverteidigungsministerium hat das milliardenschwere Fregattenprojekt F126 endgültig gestoppt.

Als Gründe nannte das Ministerium erhebliche Verzögerungen, stark steigende Kosten und hohe Projektrisiken beim niederländischen Generalunternehmer DSNS. Statt der ursprünglich geplanten sechs Großfregatten sollen nun acht kleinere Fregatten auf Basis der MEKO A-200 beschafft werden.

Das 2020 gestartete Projekt war zunächst mit rund fünf Milliarden Euro veranschlagt, später stiegen die kalkulierten Kosten auf etwa zehn Milliarden Euro. Nach aktuellen Schätzungen hätten sich die Gesamtkosten bei Fortführung sogar auf mehr als 18 Milliarden Euro erhöhen können. Bereits rund 2,3 Milliarden Euro wurden investiert.

Der Bundestagsabgeordnete Jan Wenzel Schmidt sieht die Ursachen vor allem in Bürokratie und mangelnder strategischer Planung. Lange Beschaffungswege und fehlende Flexibilität führten seiner Einschätzung nach zu höheren Preisen, Verzögerungen und ineffizientem Mitteleinsatz im Verteidigungsbereich.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 24. Juni 2026]

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