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Britischer Verteidigungsminister wirft Russland U-Boot-Spionage vor: "Wir sehen euch"

Der britische Verteidigungsminister John Healey wirft Russland eine gezielte Provokation im Nordatlantik vor. Nach seinen Angaben sollen drei russische U-Boote über mehr als einen Monat hinweg unweit der britischen Gewässer operiert haben, während sie Seekabel und Gaspipelines im Blick gehabt hätten.

Healey schilderte eine angeblich verdeckte Operation, bei der ein russisches Jagd-U-Boot der Akula-Klasse als Ablenkung gedient haben soll, während zwei Spezial-U-Boote der GUGI-Einheit zeitweise in der Nähe kritischer Infrastruktur positioniert gewesen seien. Zugleich betonte er, dass Großbritannien gemeinsam mit Verbündeten wie Norwegen die Einheiten während der gesamten Zeit rund um die Uhr überwacht habe – gestützt auf Kriegsschiffe und P-8-Aufklärungsflugzeuge. Trotz dieser kontinuierlichen Beobachtung seien die U-Boote erst nach über einem Monat wieder abgezogen.

Belege für ein konkretes Ausspähen legte der Minister nicht vor. Dennoch wertete er bereits die bloße Präsenz der U-Boote als Bedrohung und stellte die lange Überwachungsphase als Erfolg dar. In Richtung Wladimir Putin erklärte Healey, man sehe die russischen Aktivitäten im Bereich der Kabel und Pipelines genau – jeder Versuch, diese zu beschädigen, werde nicht toleriert und habe schwerwiegende Konsequenzen.

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