Kurzclips

"Nicht meine Worte" – Al-Scharaa weist 80-Prozent-Wunsch des Kanzlers zurück

In einer Podiumsdiskussion in der Londoner Denkfabrik Chatham House am Dienstag hat Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa öffentlich klargestellt, dass zentrale Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz zu Rückkehrquoten nicht seinen eigenen Worten entsprachen.

Al-Scharaa korrigierte damit Darstellungen, die der Kanzler am Vortag nach ihrem Treffen in Berlin wiedergegeben hatte. Die Behauptung, 80 Prozent der syrischen Flüchtlinge würden innerhalb von drei Jahren heimkehren, bezeichnete al-Scharaa als "etwas übertrieben" und als eine einseitige Interpretation der deutschen Seite.

Er knüpfte eine großflächige Heimkehr stattdessen an eine klare Bedingung: Nur durch einen massiven, von Europa unterstützten Wiederaufbau Syriens und Investitionen deutscher Firmen könne die nötige Perspektive für eine freiwillige Rückkehr in Würde geschaffen werden. Ohne diese wirtschaftliche Grundlage seien die von Merz genannten Zielmarken faktisch nicht realisierbar.

Mehr zum ThemaMerz: Die meisten Syrer sollen in den nächsten drei Jahren zurück nach Syrien

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.