Hegseth zur NATO: "Ein Bündnis taugt wenig, wenn Länder nicht bereit sind, einem beizustehen"
Hegseth betonte, dass die letztendliche Entscheidung beim Präsidenten liege. Er möchte lediglich "anmerken, dass vieles ans Licht gekommen ist. Die Welt konnte deutlich sehen, wie sehr unsere Verbündeten bereit wären, etwas für die Vereinigten Staaten von Amerika zu tun, während wir eine solch enorme Anstrengung im Namen der freien Welt in Angriff nehmen."
Der US-Präsident wollte "bloß darauf hinweisen", so Hegseth weiter, "dass ein Bündnis wenig taugt, wenn Länder nicht bereit sind, einem beizustehen, wenn man sie braucht."
Am Vormittag hatte US-Präsident Donald Trump sein Presseteam zwei Beiträge veröffentlichen lassen, die unmissverständlich seine Unzufriedenheit über das aktuelle Agieren in Paris und London präsentieren. So heißt es wörtlich in dem kürzeren Beitrag an Emmanuel Macron – mit drei abschließenden Ausrufezeichen:
"Frankreich hat Flugzeugen, die mit Militärgütern beladen nach Israel fliegen wollten, den Überflug über französisches Hoheitsgebiet verweigert. Frankreich hat sich, was den 'Schlächter Irans' angeht, der nun erfolgreich ausgeschaltet wurde, SEHR UNKOOPERATIV verhalten! Die USA WERDEN DAS NICHT VERGESSEN!!!"
An Keir Starmer in London gerichtet lautet die Botschaft aus dem Oval Office in Washington:
"Für all jene Länder, die wegen der Straße von Hormus kein Flugbenzin bekommen können – wie das Vereinigte Königreich, das sich geweigert hat, sich an der 'Enthauptung' Irans zu beteiligen – habe ich einen Vorschlag: Erstens: Kauft bei den USA, wir haben genug davon. Und zweitens: Fasst endlich Mut, fahrt zur Straße von Hormus und nehmt es euch einfach.
Ihr müsst anfangen zu lernen, wie man für sich selbst kämpft; die USA werden nicht mehr da sein, um euch zu helfen, genauso wie ihr nicht für uns da wart. Iran ist im Grunde genommen vernichtet worden. Der schwierige Teil ist geschafft. Holt euch euer eigenes Öl!"
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