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"Das würde nur Russlands Kriegskasse füllen" – EU ringt um Lösung angesichts Düngemittelmangel

Die Landwirtschaftsminister der Europäischen Union haben sich am Montag in Brüssel zur Ernährungssicherheit der EU beraten. Nicht nur mit Blick auf die Energieversorgung hat die EU sich selbst in die Enge getrieben, auch Düngemittel wird immer mehr zu einem Problem, das ohne Russland nicht gelöst werden kann.

Trotz der Tatsache, dass in der EU nur etwa 40 Prozent des genutzten Düngemittels produziert werden, betonten Irland und Finnland, dass eine Lockerung der antirussischen Politik nicht infrage komme.

Frankreichs Ministerin für Landwirtschaft fordert eine vorübergehende Abkehr vom europäischen CO2-Grenzausgleichssystem, ohne die Klimapolitik der EU grundsätzlich infrage zu stellen. Nur so könne man mit der "aktuellen Ausnahmesituation" fertig werden, so die Ministerin.

Auch Spaniens Landwirtschaftsminister betonte, dass 49 Prozent des weltweit genutzten Harnstoffs sowie 30 Prozent des Ammoniaks die Straße von Hormus passieren müssen, was nicht nur für die EU eine "strategische Verwundbarkeit" offenbart, sondern ein globales Problem darstellt.

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