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Putin: Konflikt im Nahen Osten schadet globaler Entwicklung mehr als Corona-Krise

Die nicht absehbaren Folgen des Konflikts im Nahen Osten bereiten allen große Sorge, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin bei der Plenarsitzung des Kongresses des Russischen Verbandes der Industriellen und Unternehmer.

Nach den Worten des Präsidenten ist es derzeit schwierig, die Auswirkungen des Konflikts vorherzusagen. Dies gelingt nicht einmal den direkt Beteiligten, "für uns ist es noch schwieriger". Der Konflikt im Nahen Osten beeinträchtigt die internationalen Logistik-, Produktions- und Kooperationsketten.

Ganze Branchen sind betroffen, insbesondere solche, die sich mit der Förderung und Verarbeitung von Kohlenwasserstoffen und Metallen sowie mit der Herstellung von Düngemitteln und vielen weiteren Waren und Handelsgütern beschäftigen, so der Präsident. Allerdings dürfe man angesichts der gestiegenen Preise und der hohen Nachfrage nach Energieträgern nicht leichtsinnig werden.

Russland hat in den 1970er und 80er Jahren als Teil der Sowjetunion erlebt, wie verführerisch es sein kann, sich auf den Export von Energieträgern zu verlassen. Der heutige Präsident Russlands erinnert sich offenbar gut an diese Zeiten und warnte davor, die Fehler von damals zu wiederholen.

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