Gewalt an Schulen: Esken will Schüler Regeln "aushandeln" lassen – von Storch warnt vor Faustrecht
Esken erklärte, dass Migration nicht das Problem sei. Gewalt entstehe vielmehr, wenn Jugendliche nicht lernten, ihre Gefühle zu regulieren. Sie setzt auf das 20-Milliarden-Euro-Startchancen-Programm, um unter anderem pädagogisches Personal an Schulen zu finanzieren. Dieses Personal soll Konflikte gemeinsam mit den Schülern lösen. Da Schule eine "erzwungene Gemeinschaft" sei, müsse laut Esken das Konzept des "Aushandelns" im Mittelpunkt stehen.
Von Storch hielt dagegen, dass Regeln an Schulen nicht zur Verhandlung stehen dürften. Es dürfe nicht von Stärkeren mit Schwächeren ausgehandelt werden, wer sein Pausenbrot essen dürfe oder ob wegen des Ramadans Rücksicht genommen werden müsse. Sie kritisierte, dass Esken Migration in diesem Kontext gar nicht adressiert habe. Als Beispiel für Eskens Ablehnung der Thematik verwies von Storch auf deren Reaktion auf Friedrich Merz am Vortag. Esken habe protestierend den Saal verlassen und sich "die Haare gerauft", als Merz den Zusammenhang zwischen Migration und Gewalt ansprach.
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